11 April 2012

Wie geht es Griechenland?


Die Krise in Griechenland ist wieder aus den Medien verschwunden.
Ist mit den Milliardenzahlungen nun wieder alles in Butter???
Den folgenden Artikel fand ich auf Crash-News.com

Die Krise beißt sich fest. Griechenland ist nur noch ein einziges wirtschaftliches Desaster. Eine Arbeitslosigkeit von über 20%, Lohn- und Rentenkürzungen, Massenpleiten und immer tiefer sinkenden Perspektiven. Gleichzeitig steigt die Kriminalität und der Hoffnungslosigkeit. Und trotzdem ist all das erst der Anfang der Depression, denn noch fließen Milliardengelder in das Land.

Zwar kommt von dem Geld fast nichts beim einfachen Bürger an, aber ohne dieses könnte der griechische Staat wohl nicht einmal mehr seine Beamten und die Polizei bezahlen, der völlige Absturz bleibt daher bislang aus. Der Geldfluss von außen wird allerdings irgendwann zum Erliegen kommen, spätestens mit der Pleite des nächsten großen Euro-Störfalls. Spanien ist ein möglicher Kandidat dafür.

Neben dem Geld fehlt den Menschen aber vor allem eines: Die Hoffnung auf ein Ende der Krise. Und das wird sich nur schwerlich ändern lassen, denn das Land befindet sich erst am Beginn eines brutalen Niedergangs.

Griechenland wird auch nicht der einzige Fall eines bankrotten Staates bleiben, sondern die Eurozone wird mehr oder weniger geschlossen folgen. Dies liegt in der Natur der Sache, denn das bisherige pompöse und dekadente Leben auf Pump muss nun überall rückwirkend bezahlt werden, sinngemäß folgender Geschichte:

Ein Junge sieht seinem Opa dabei zu, wie er mehrere Löffel mit Medizin schluckt und dabei jedesmal fürchterlich das Gesicht verzieht. Da fragt ihn sein Enkel: “Opa, warum musst du denn heute so viele bittere Tropfen nehmen?” Darauf der Opa: “Weil ich früher so viele gute Tropfen genommen habe.”

Auch den überschuldeten Staaten, Unternehmen und Bürgern wird nun die Rechnung offenbart und es drohen allerorten drastische Auswirkungen auf den Wohlstand. Vermutlich wird es sogar Millionen von Menschen in der EU geben, die Schwierigkeiten haben werden, nicht zu verhungern. Und das in einer der bisher reichsten Regionen unserer Erde.

Obwohl abzusehen ist, was Griechenland noch an Verschärfung der Probleme erwartet und was am Ende auch die anderen Länder betreffen wird, quasseln Politiker, Ökonomen und sonstige unnütze, von der Allgemeinheit durchgefütterte Esser stetig weiter von Chancen, Aufschwung und einem baldigen Ende der Krise. Dabei wissen viele von ihnen, dass sie hier bewusst lügen.
Das Schlimmste ist gar nicht allein, dass die Politik mit ihrer Macht- und Geldgier, Korruption und Unfähigkeit maßgeblich und sogar wissentlich die Menschen in den Abgrund führt, sondern dass sie dies auch noch bewusst vor den Bürgern verheimlicht und diese durch Lügenreden täuscht. Ein erheblicher Teil des kommenden Leides könnte verhindert oder zumindest reduziert werden, wüssten die Menschen Bescheid über das, was sie erwartet.
Andererseits sind die meisten Menschen auch selbst mit schuld an der kommenden Misere, da sie den nachweislich lügenden Politmarionetten immer noch blind jeden Mist glauben und nicht selbst Verantwortung übernehmen wollen. Wer nämlich die Wahrheit wissen will, kann sie jederzeit ganz leicht herausfinden. Er muss dazu nur über seinen eigenen Schatten springen können.
Es ist ein Drama, mitansehen zu müssen, wie der Karren in voller Fahrt auf den Abgrund zurast. Doch es nützt nichts, aufhalten kann ihn niemand mehr und allein aus Solidarität mit den baldigen Opfern darin sitzen zu bleiben wäre der pure Wahnsinn. Wer jetzt nicht aussteigt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Aber nicht nur dem drohenden Wirtschafts- und Finanzcrash gilt es auszuweichen, sondern die Welt als solche steuert insgesamt auf eine weitere apokalyptische Katastrophe zu, gegenüber welcher ebenfalls die meisten Leute den Kopf in den Sand stecken. ...

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